Sächsische XII H2 (inkl. Wehrmachts-Lok)

Die Lokomotiven der Gattung XII H 2 (auch Sächsischer Rollwagen genannt) der Sächsischen Staatseisenbahnen wurden speziell für das hügelige Gelände Sachsens von Hartmann zwischen 1910 und 1927 in Chemnitz gebaut. Diese leistungsstarke Personenzuglokomotive wurden bis 1922 in 159 Exemplare gebaut. Nach dem Ersten Weltkrieg existierten noch 124 Fahrzeuge, welche die Deutsche Reichsbahn als Baureihe 38.2–3 mit den Betriebsnummern 38 201 bis 38 324 übernahm. Die Lok war so erfolgreich, dass man 1927 zehn Exemplare nachbauen ließ.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die BR 38 auch von der deutschen Wehrmacht benutzt für kriegswichtige Transporte und erhielt einen Anstrich im grauen Look mit den zeittypischen Insignien.

Technische Daten:
– Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
– Leistung: 971 kW
– Anfahrtzugkraft: 154 kN
– Verfügbarkeit: 1910,  1927,  1936, 1949 bis 1970

Update 1.1 vom 28.2.2018: verloren gegangenes Soundset eingefügt, Räder der 144 in Schwung gebracht mit viel Öl